Telefonieren am Steuer wird teuer
40 statt 30 Euro und ein Punkt in Flensburg. Ab dem 01.01.2011 gilt: Gesehen werden reicht. Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichutng wird rigoroser verfolgt.
In fast allen europäischen Ländern ist das Telefonieren mit dem Handy während des Autofahrens verboten.
Laut ADAC Bußgeldrechner riskiert man zwischen 20 Euro in Österreich und 150 in Griechenland.
Kommt es beim Telefonieren zu einem Unfall, kann der Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung bestraft werden.
Erlaubt ist das Benutzen des Mobiltelefons im Auto ohne Freisprechanlage lediglich in Schweden.
Am bestem ist es, kein Risiko einzugehen und sich eine Freisprecheinrichtung zu besorgen. Einfache Systeme gibt es schon unter 10 Euro. In Deutschland ist es egal, ob man am Telefonieren war oder nicht. Das Handy in die Hand zu nehmen reicht schon, damit ein Bußgeld fällig wird.
Strafen im Ausland bis zu 1000€ nach Ermessensspielraum der Polizei
So werden beim "eigenhändigen" Telefonieren am Steuer Geldbußen von 100 Euro und mehr in den Niederlanden, Portugal, Spanien und Norwegen fällig. Im Vergleich zum schönen Italien immer noch recht günstig. Denn im Lieblingsurlaubsland der Deutschen sorgt die Polizei dort nicht nur für Ordnung im Straßenverkehr, sondern langt bei der Handynutzung am Steuer auch kräftig zu: Die Carabinieri verlangen eine Strafe zwischen 150 und 600 Euro.
Aber bei der Höhe des Bußgeldes für Telefongespräche mit dem Mobiltelefon im Auto läuft Großbritannien in dieser Hinsicht Italien eindeutig den Rang ab. Auf der Insel können nämlich in extremen Fällen Strafen bis zu umgerechnet 1.100 Euro ausgesprochen werden. Anders als in Deutschland gibt es in vielen europäischen Ländern keinen festen Bußgeldkatalog für Vergehen im Straßenverkehr. Der Polizei steht jeweils nach Verkehrssituation ein Ermessenspielraum zur Verfügung, der bei Bedarf gerne auch bis nach oben ausgeschöpft wird. (mid)
Quelle: www.kfz.net
